Ein Helm muss vor Aufprall oder herabfallenden Teilen schützen. Die von uns angebotenen Helme entsprechen der CE und beinhalten somit EN 12492 (Kinnriemen hält bei Anschlag mehr als 50 daN aus) und EN 397 (Kinnriemen öffnet bei Anschlag bei 25 daN). Die Petzl, Kask und Edelrid Helme lassen sich mit Gehörschutz, Visier und Lampe nachrüsten (Vertex Vent, Plasma AQ). Einige Helme verfügen über Ventilation, die aber bei Bedarf verschlossen werden kann. Für jeden Sportkletterer ist der richtige Helm mit dem größtmöglichen Komfort dabei – überzeugt Euch selbst.

Helm ist nicht gleich Helm! Zum Beispiel darf ein Kletterhelm nicht einfach für die Arbeit, bei welcher ein Helm nach EN 397 gefordert ist, verwendet werden (und umgekehrt). Dies liegt vor allem am Kinnriemen.

Beim Industrieschutzhelm muss sich der Kinnriemen spätestens bei einer Zugbeanspruchung von 250 N lösen, um eine denkbare Strangulation des Trägers zu vermeiden. 

Beim Bergsteigerhelm hingegen muss der Riemen mindestens eine Zugkraft von 500 N aushalten, um den Verlust des Helmes beim Sturz sicher auszuschließen. 

Die Zertifizierung eines Helmes nach beiden Normen ist damit kaum möglich. Die Hersteller reagieren auf diese Schwierigkeit auf zwei Arten. Entweder wird der Helm nach den Anforderungen der DIN EN 397 als Industrieschutzhelm gebaut und zusätzlich einige Anforderungen aus der DIN EN 12492 für Bergsteigerhelm realisiert (dann erfüllt er aber auf Grund des Kinnriemens nicht die EN 397!), oder der Helm wird so ausgerüstet, dass er nach beiden Normen zertifiziert werden kann. Das bedeutet, dass er zwei unterschiedliche Kinnriemen enthält und der Anwender über die Wahl des Riemens die jeweiligen Norm festlegen kann.

Bei weiteren Fragen steht Euch das Team vom Kletter-Spezial-Laden gerne zur Verfügung.

Wir wissen wovon wir sprechen. Sicherheit wird bei uns großgeschrieben.