Das AWAH Z3-Fire ist ein akkuschrauberbetriebenes Seilgerät, das motorisiertes Aufsteigen, manuell kontrolliertes Abseilen und die Funktion einer Seilrolle mit Rücklaufsperre in einer kompakten Einheit verbindet. Es ist für industrielle Seilzugangsanwendungen und Rettungseinsätze vorgesehen und nach EN 12841:2024-B/C sowie EN 341:2011/2A zertifiziert. Zusätzlich liegt ein Compliance Document nach ANSI Z359.9-2021, Typ 4, vor. Je nach Norm gelten unterschiedliche Lastbereiche und Seilvorgaben. Für den Antrieb wird ein leistungsstarker Akkubohrschrauber ohne Schlagfunktion benötigt. Das AWAH Z3-Fire eignet sich für ausgebildete Fachanwender, die Personen am Seil innerhalb eines vollständig geplanten und zusätzlich gesicherten Systems bewegen.
Das AWAH Z3-Fire vereint mehrere Funktionen in einem Gerät. Der Akkubohrschrauber stellt die Antriebsleistung für den Aufstieg und den Seileinzug bereit; das Abseilen wird über den Bedienhebel kontrolliert.
Das Gerät verfügt über eine EU-Baumusterprüfbescheinigung nach EN 12841:2024-B/C und EN 341:2011/2A. Für ANSI Z359.9-2021, Typ 4, liegt eine separate Konformitätsbestätigung vor.
Bei Verwendung nach EN 12841 beträgt der zulässige Arbeitslastbereich 30 bis 285 kg. Damit kann das AWAH Z3-Fire innerhalb der Normvorgaben auch für definierte Zwei-Personen-Rettungsszenarien eingesetzt werden.
Die Abseilgeschwindigkeit wird über einen federbelasteten Bedienhebel reguliert. Wird der Hebel vollständig losgelassen, kehrt er selbsttätig in seine Sperrposition zurück. Das Gerät besitzt gemäß EN-341-Einstufung jedoch keine Panikfunktion.
Bei einem internen Getriebeausfall kann ein zusätzlicher Selbstsperrmechanismus die Seilscheibe blockieren. Ein separates Sicherungssystem bleibt bei der Verwendung als PSA dennoch vorgeschrieben.
Die 11-mm-Seilscheibe ist als Verschleißteil austauschbar. Für PSA-Anwendungen dürfen ausschließlich entsprechend gekennzeichnete und für die EN-/ANSI-Anwendung vorgesehene Seilscheiben verwendet werden.
Das AWAH Z3-Fire wird mit einem geeigneten Akkubohrschrauber betrieben. Dadurch kann ein vorhandenes professionelles 18-V-Akkusystem genutzt werden, sofern Drehmoment, Drehzahl und Bauart den Herstelleranforderungen entsprechen.
Das AWAH Z3-Fire ist eine akkuschrauberangetriebene Seilrolle für professionelle Arbeiten am Seil und Rettungseinsätze. Das kompakte Gerät kombiniert ein motorisiertes Aufstiegsgerät, ein manuell bedientes Abseilgerät und eine Seilrolle mit Rücklaufsperre. Der Antrieb erfolgt über einen geeigneten Akkubohrschrauber, der über einen 8-mm- beziehungsweise 5/16-Zoll-Sechskantadapter angeschlossen wird.
Beim Aufsteigen oder Einziehen des Seils liefert der Akkubohrschrauber die erforderliche Antriebsleistung. Das Abseilen erfolgt dagegen kontrolliert über den integrierten Bedienhebel. Dadurch kann das Gerät bei wechselnden Auf- und Abwärtsbewegungen am Seil eingesetzt werden, ohne dass ein fest eingebauter Motor oder ein proprietärer Spezialakku erforderlich ist.
Das AWAH Z3-Fire kann innerhalb seiner jeweiligen Einsatz- und Zertifizierungsgrenzen zum Aufsteigen, Abseilen und Einziehen beziehungsweise Bewegen des Seils eingesetzt werden. Das deutsche Benutzerhandbuch beschreibt das Gerät als Aufstiegsgerät, manuelles Abseilgerät und Seilrolle für industrielle und rettungstechnische PSA-Anwendungen.
Mit einem Gewicht von etwa 2,3 kg bleibt die Basiseinheit transportabel. Der integrierte Wirbel ermöglicht die Verbindung mit dem Anwender oder einem geeigneten Anschlagpunkt und erleichtert die Ausrichtung des Geräts. Welche Konfiguration zulässig ist, richtet sich immer nach der jeweiligen Norm, der Bedienungsanleitung und dem geplanten Anwendungssystem.
Nach EN 12841:2024 ist das AWAH Z3-Fire als Aufstiegsgerät Typ B und Abseilgerät Typ C für die Bewegung entlang eines Arbeitsseils vorgesehen. Der zulässige Arbeitslastbereich beträgt in dieser Anwendung 30 bis 285 kg. Das Benutzerhandbuch nennt ausdrücklich auch Zwei-Personen-Rettungsszenarien innerhalb dieser Lastgrenze und bei Verwendung eines geeigneten 11-mm-Seils.
Als Rettungsabseilgerät nach EN 341:2011, Klasse 2A, gilt ein abweichender Lastbereich von 30 bis 195 kg. Die maximal geprüfte Abseilhöhe beträgt 200 m. Diese Anwendung ist ausschließlich mit dem ARETE Task Line Static 11 mm zulässig und nach EN 341 ausschließlich für Rettungsanwendungen vorgesehen.
Für ANSI Z359.9-2021, Typ 4, nennt das Compliance Document einen Lastbereich von 30 bis 240 kg und eine maximal geprüfte Abseilhöhe von 200 m. Die ANSI-Konformität darf nicht mit der europäischen PSA-Baumusterprüfung gleichgesetzt werden.
Für die Verwendung nach EN 12841 müssen Seile nach EN 1891 Typ A mit 11 mm Durchmesser eingesetzt werden. Beim Zertifizierungstest des Geräts als Abseilgerät Typ C wurde das ARETE Task Line Static 11 mm verwendet.
Für die Anwendung nach EN 341 ist ausschließlich dieses konkret benannte ARETE-Seil zugelassen. Auch für ANSI Z359.9 ist ein 11-mm-Seil nach EN 1891 Typ A vorgesehen; im Zertifizierungstest wurde ebenfalls das ARETE Task Line Static eingesetzt.
Das Handbuch nennt für nicht PSA-relevante Anwendungen zusätzlich EN-1891-A-Seile zwischen 10 und 11 mm. Diese technische Kompatibilität stellt jedoch keine Freigabe für eine zertifizierte Personenanwendung dar. Seile aus UHMWPE oder Polypropylen sowie Drahtseile, Spiralseile, Flachgurte und Ketten sind nicht zulässig.
Das AWAH Z3-Fire benötigt einen leistungsstarken Akkubohrschrauber ohne aktivierte Schlagfunktion. Das aktuelle Benutzerhandbuch nennt einen Drehmomentbereich von 100 bis 180 Nm und empfiehlt eine bürstenlose Maschine. Die LineGrip-Produktseite empfiehlt für den praktischen Einsatz mindestens 120 Nm und für hohe Lasten mehr als 150 Nm. Das maximal zulässige Drehmoment beträgt 180 Nm, die maximal zulässige Drehzahl 2.500 U/min.
Für häufige Nutzung, längere Aufstiege und hohe Lasten empfiehlt LineGrip ein hochwertiges Gerät mit mindestens 18 V. Ein 5-Ah-Akku wird für kurze Distanzen und leichtere Lasten beschrieben. Für Lasten ab etwa 150 kg oder Seillängen über 200 m empfiehlt der Anbieter einen leistungsfähigeren Akku mit ungefähr 8 Ah.
Diese Werte beschreiben keine garantierte Förderleistung. Die tatsächliche Geschwindigkeit und Reichweite hängen unter anderem von Akkubohrschrauber, Akkuzustand, Zelltechnologie, Last, Seil, Seillänge, Temperatur und Einsatzbedingungen ab.
Die Abseilgeschwindigkeit wird über den Bedienhebel reguliert. Der Hebel kehrt beim Loslassen selbsttätig in seine gesperrte Ausgangsposition zurück. Bei vollständigem Loslassen kann das Abseilen unmittelbar gestoppt werden; wegen möglicher Stoßbelastungen soll diese Funktion jedoch nicht routinemäßig als reguläre Bedienmethode genutzt werden.
Das AWAH Z3-Fire besitzt außerdem einen Backup-Selbstsperrmechanismus für den Fall eines internen Getriebeausfalls. Dieser Mechanismus ersetzt kein unabhängiges Sicherungssystem. Das Handbuch schreibt bei der PSA-Verwendung grundsätzlich ein Backup-System vor. Bei der Nutzung nach EN 12841 sind Typ-B- und Typ-C-Geräte grundsätzlich mit einem Typ-A-Auffanggerät an einem separaten Sicherungsseil zu kombinieren, sofern eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung keine risikoärmere Alternative nachweist.
Die Seilscheibe erzeugt beim Abseilen Reibung und unterliegt deshalb einem einsatzabhängigen Verschleiß. Last, Schmutz, Sand, Seilkonstruktion, Seilzustand und Abseilstrecke beeinflussen die Lebensdauer erheblich. Eine pauschale Kilometerleistung ist daher keine Garantie.
Das Benutzerhandbuch verlangt Prüfungen vor und während der Verwendung sowie eine umfassende regelmäßige Inspektion in Abständen von sechs Monaten. Messbarer Schlupf unter den vorgeschriebenen Prüfbedingungen ist ein Hinweis darauf, dass die Seilscheibe ausgetauscht, das Gerät gewartet oder ausgesondert werden muss.
Für PSA-Anwendungen dürfen ausschließlich CE-gekennzeichnete 11-mm-Seilscheiben mit den entsprechenden EN-/ANSI-Kennzeichnungen verwendet werden. Andere Reparaturen oder Veränderungen dürfen nur durch den Hersteller oder einen autorisierten Fachbetrieb erfolgen.
Zum Lieferumfang gehört ein wasserdichter Kunststoffkoffer mit Schaumpolsterung. Er schützt das AWAH Z3-Fire beim Transport vor Stößen und Verschmutzung. Ebenfalls enthalten sind zwei Sechskant-Bits, ein leeres Ölfläschchen und ein gedrucktes PSA-Handbuch in der gewählten Sprache.
Akkubohrschrauber, Akku, Ladegerät, Einsatzseil und Ersatzseilscheiben sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich als Bestandteil des jeweiligen Blacksafe-Angebots ausgewiesen werden.
Bei einem technischen PSA-System entscheidet nicht nur das Einzelgerät über die Eignung. Seil, Sicherungssystem, Anschlagpunkte, Verbindungselemente, Auffanggurt, Akkubohrschrauber und Rettungsplanung müssen als Gesamtsystem betrachtet werden.
Wir unterstützen Euch bei der Auswahl der passenden Komponenten und bei der Einordnung, welche Norm, Lastgrenze und Seilkonfiguration für Euren geplanten Einsatz maßgeblich ist. Vor der ersten Verwendung sind das aktuelle Benutzerhandbuch, die Kennzeichnung am konkreten Gerät und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung zu beachten.
- professionelle Höhenrettungsgruppen
- Feuerwehren mit entsprechend ausgebildeten Einsatzkräften
- industrielle Seilzugangsarbeiten
- Industriekletterer und Seilzugangstechniker
- Rettungseinsätze an Gebäuden und technischen Anlagen
- Wartungs- und Inspektionsarbeiten in Windenergie und Infrastruktur
- Arbeitspositionierung und Bewegung entlang eines Arbeitsseils nach EN 12841
- Beschaffer und Sicherheitsverantwortliche, die ein dokumentiertes PSA-System zusammenstellen
Die konkrete Zulässigkeit hängt stets von Qualifikation, Einsatzverfahren, Gefährdungsbeurteilung, Seil, Backup-System und den übrigen Systemkomponenten ab.
Nur für geschulte Fachanwender: Das AWAH Z3-Fire ist bei PSA-Anwendungen ausschließlich durch ausgebildete, kompetente und mit PSA gegen Absturz vertraute Personen zu verwenden.
- Vor dem Einsatz müssen Benutzerhandbuch, Gerätemarkierungen und Zertifizierungsvorgaben vollständig verstanden werden.
- Für PSA-Anwendungen ist ein unabhängiges Sicherungssystem vorgeschrieben.
- Das Gerät ist kein Auffanggerät und kein energieabsorbierendes Bauteil eines Auffangsystems.
- Nach EN 12841 ist grundsätzlich ein Typ-A-Seilauffanggerät an einem separaten Sicherungsseil erforderlich, sofern eine Gefährdungsbeurteilung keine risikoärmere Konfiguration nachweist.
- Nach EN 341 darf ausschließlich das ARETE Task Line Static 11 mm verwendet werden.
- Für EN 12841 und ANSI sind ausschließlich freigegebene 11-mm-Seile nach EN 1891 Typ A zu verwenden.
- Der eingesetzte Akkubohrschrauber muss innerhalb der vorgegebenen Drehmoment- und Drehzahlgrenzen arbeiten. Schlag-, Hammer- und Impulsfunktionen dürfen nicht verwendet werden.
- Das Seil, die Seilscheibe und die Friktionsbauteile können sich beim Abseilen stark erwärmen.
- Bei Lasten über 100 kg sind die zusätzlichen Reibungsmaßnahmen aus der Bedienungsanleitung zu beachten.
- Vor jedem Einsatz sind Gerät, Seil, Verbindungsmittel, Anschlagpunkte und Sicherungssystem zu prüfen.
- Ein geeigneter Rettungsplan muss bereits vor Beginn der Arbeiten vorhanden sein.
| Technisches Merkmal | Angabe |
| Produktbezeichnung | AWAH Z3-Fire |
| Produkttyp | Akkuschrauberangetriebene Seilrolle, Aufstiegsgerät und Abseilgerät |
| Funktionen | Motorisiertes Aufsteigen, manuelles Abseilen, Seileinzug und Seilrolle mit Rücklaufsperre |
| Abmessungen | 215 × 113 × 94 mm inklusive Wirbel laut EU-Zertifikat |
| Gewicht | 2,33 kg laut deutschem Benutzerhandbuch |
| Getriebeübersetzung | 8:1 laut Hersteller-Produktseite |
| Seilkompatibilität, PSA | EN 1891 Typ A, Ø 11 mm |
| Seilkompatibilität, Nicht-PSA | EN 1891 Typ A, Ø 10–11 mm |
| Vorgeschriebenes Seil nach EN 341 | ARETE Task Line Static, Ø 11 mm |
| Lastbereich nach EN 12841:2024-B/C | 30–285 kg |
| Lastbereich nach EN 341:2011/2A | 30–195 kg |
| Lastbereich nach ANSI Z359.9-2021, Typ 4 | 30–240 kg |
| Maximale Abseilhöhe nach EN 341 | 200 m |
| Mindestdrehmoment | 100 Nm laut Handbuch; LineGrip empfiehlt praktisch mindestens 120 Nm |
| Empfohlenes Drehmoment | Mehr als 150 Nm für hohe Lasten laut LineGrip |
| Maximal zulässiges Drehmoment | 180 Nm |
| Maximal zulässige Drehzahl | 2.500 U/min laut LineGrip |
| Akkubohrschrauber | Ohne Schlagfunktion; bürstenlose Ausführung empfohlen |
| Aufnahme des Antriebs | 8-mm- beziehungsweise 5/16-Zoll-Sechskant |
| Maximale Abseilgeschwindigkeit | 0,5 m/s bei maximaler Last; etwa 2,0 m/s bei minimaler Last |
| Betriebstemperatur | −15 bis 45 °C allgemein; EN 341: −4 bis 45 °C |
| Schutzart | IP66 |
| Becket-Mindestbruchlast | 22 kN |
| CE-Kennzeichnung | CE 0123 |
| EU-PSA-Einstufung | Kategorie III gemäß Verordnung (EU) 2016/425 |
| Lieferumfang | Z3-Fire, zertifizierte 11-mm-Seilscheibe, Transportkoffer, 2 Sechskant-Bits, leeres Ölfläschchen und gedrucktes PSA-Handbuch |
Die Angaben beruhen auf dem aktuellen deutschen Benutzerhandbuch, der EU-Baumusterprüfbescheinigung und der Hersteller-Produktseite. Bei abweichenden Gewichts-, Maß- und Drehmomentangaben wurde die Abweichung transparent dargestellt.
- 1 × AWAH Z3-Fire
- 1 × zertifizierte 11-mm-Seilscheibe, vormontiert
- 1 × wasserdichter Kunststoff-Transportkoffer mit Schaumpolsterung
- 2 × 8-mm-/5/16-Zoll-Sechskant-Bit
- 1 × leeres Ölfläschchen
- 1 × gedrucktes PSA-Benutzerhandbuch in ausgewählter Sprache
- Akkubohrschrauber
- Akku und Ladegerät
- ARETE Task Line Static 11 mm
- sonstige Einsatzseile
- Verbindungselemente
- Auffanggurt
- zusätzliches Sicherungssystem
- Ersatzseilscheiben
Geeignet für Seilart (Rollen): Textil
Max Tragfähigkeit (WLL) (kg): 240
CE Normen: EN 12841:2024-B/C • EN 341:2011/2A
Individuelle Kennzeichnung: Ja
Marke: LineGrip Corporation Limited
Bitte die dem Produkt beiliegende Produktinformation vor der ersten Nutzungaufmerksam lesen.
Sollten Sie nicht alles verstanden haben fragen Sie bitte, bevor Sie sich in eine gefährliche Situation begeben, nach!
1. Eine entsprechende Ausbildung ist bei Verwendung des Produktes unbedingt notwendig. Nur an diesem Produkt ausgebildete Personen dürfen dieses Produkt verwenden. Ist dies nicht der Fall, muss der Anwender unter dauernder Sichtkontrolle einer entsprechend ausgebildeten Person stehen.
2. Alle Aktivitäten, bei denen dieses Produkt benutzt wird, sind gefährlich. Als Konsequenz aus der falschen Nutzung, Wartung, Transport, Pflege, Lagerung o.ä. kann es zu schwerwiegenden Verletzungen oder sogar zum Tod des Nutzers führen.
3. Es liegt zu jeder Zeit in der Verantwortung des Benutzers den korrekten und sicheren Umgang mit diesem Produkt sicherzustellen. Das Produkt darf ausschließlich für die dem Verwendungszweck entsprechenden Aktivitäten genutzt werden.
4. Der Hersteller oder Lieferant dieses Produkts übernimmt keinerlei Haftung für Beschädigung, Verletzung oder Tod, die aus fehlerhaftem Umgang mit diesem Produkte resultieren.
5. Ihr Leben hängt von Ihrer Ausrüstung und von seiner Geschichte ab (Gebrauch, Lagerung, Kontrolle, usw.). Alle nötigen Aufzeichnungen notieren Sie bitte in der vorgesehenen Tabelle: Modell, Seriennummer, Herstellungsjahr, Kaufdatum und Kaufort, Datum der ersten Verwendung, Name des Benutzers und sonstige Bemerkungen. Eigene Dateien z.B. im Format EXEL oder ähnlichem sind genauso verwendbar, sofern diese die notwendigen Daten enthalten.
6. Anwender von Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) müssen über entsprechende körperliche Fitness verfügen.
7. Vor Anwendung von PSAgA muss eine Gefährdungsermittlung durchgeführt werden.
8. Vor Anwendung von PSAgA muss ein Rettungsplan erstellt werden. Zur Ausführung des Rettungsplans erforderliche Ausrüstung und Anwender müssen vorgehalten werden. Die Anwender müssen über entsprechende Fähigkeiten verfügen und regelmäßige Trainingseinheiten absolvieren.
9. Veränderungen an Ausrüstungsgegenständen dürfen nur nach schriftlicher Freigabe durch den Hersteller vorgenommen werden, ebenso Reparaturen.
10. PSAgA darf nur zu dafür vorgesehenen Zwecken eingesetzt werden.
11. PSAgA ist „persönliche Schutzausrüstung" und soll einer Person zugeordnet werden. Die Ausrüstung soll nur von einer Person zum gleichen Zeitpunkt verwendet werden, außer es ist aus der Produktinformation bzw. Produktkennzeichnung ersichtlich dass eine gleichzeitige Mehrpersonennutzung möglich ist.
12. PSAgA ist vor jeder Nutzung einer Sicht- und Funktionskontrolle zu unterziehen.
13. Vor der Nutzung einer Sicherungskette ist zu prüfen ob alle Komponenten miteinander kompatibel und korrekt miteinander verbunden sind.

