Die AUSTRIALPIN RIG-IT seven2eight ist eine groß dimensionierte Riggingplatte zur übersichtlichen Organisation mehrerer Verbindungspunkte innerhalb professioneller Seil-, Rigging- und Rettungssysteme. Mit einer angegebenen Festigkeit von 60 kN und mehreren unterschiedlich dimensionierten Öffnungen bietet sie Platz für komplexere Systemaufbauten mit Karabinern, textilen Anschlagmitteln und weiteren geeigneten Verbindungskomponenten.
Ein besonderes Merkmal der seven2eight ist die großzügig dimensionierte zentrale Öffnung, die auch die Verwendung größerer textiler Anschlagmittel ermöglicht.
Die große Mittelöffnung bietet zusätzlichen Platz für kräftigere Schlingen und andere geeignete textile Verbindungselemente.
Die Kanten der RIG-IT sind mit textilfreundlichen Radien ausgeführt. Dadurch können dafür geeignete textile Komponenten direkt mit der Riggingplatte verbunden werden, ohne dass an den Kontaktstellen scharfkantige Übergänge entstehen.
Welche Anschlagmittel direkt verwendet werden dürfen, richtet sich nach deren Herstellerangaben und der jeweiligen Systemkonfiguration.
Die unterschiedlichen Öffnungen ermöglichen eine strukturierte Verteilung mehrerer Verbindungspunkte.
Dadurch eignet sich die RIG-IT seven2eight beispielsweise für entsprechend geplante Anwendungen in:
• Höhen- und Tiefenrettung
• technischen Rettungssystemen
• Seilzugangstechnik
• professionellen Rigging-Systemen
• Stunt- und Veranstaltungsrigging
• komplexen Umlenk- und Flaschenzugsystemen
Durch die räumliche Trennung der einzelnen Verbindungspunkte können Karabiner und weitere Systemkomponenten übersichtlich angeordnet werden.
Die Öffnungen sind so ausgelegt, dass auch Karabiner mit größeren Verschlusshülsen ausreichend Bewegungsfreiheit besitzen.
AUSTRIALPIN nennt hierfür beispielsweise Karabiner wie den RONDO Slide Autolock. Eine ausreichende Beweglichkeit des Verbindungselements erleichtert die Ausrichtung innerhalb des Systems und reduziert ungünstige Positionierungen.
Für die RIG-IT seven2eight wird eine Festigkeit von 60 kN angegeben.
Dieser Wert beschreibt die Festigkeit der Riggingplatte und darf nicht mit einer pauschal zulässigen Arbeitslast des vollständigen Rigging- oder Rettungssystems gleichgesetzt werden.
Die Belastbarkeit eines aufgebauten Systems richtet sich immer nach:
• Belastungsrichtung
• Anzahl und Position der verwendeten Verbindungspunkte
• eingesetzten Karabinern und Anschlagmitteln
• Anschlagpunkten
• weiteren Systemkomponenten
• Vorgaben der jeweiligen Gebrauchsanleitungen
Jede RIG-IT Riggingplatte verfügt über eine individuelle Identifikationsnummer.
Dadurch kann die einzelne Platte eindeutig zugeordnet und innerhalb entsprechender Prüf-, Inventar- und Dokumentationsprozesse rückverfolgt werden.
| Merkmal | Angabe |
| Hersteller | AUSTRIALPIN |
| Modell | RIG-IT seven2eight |
| Produkttyp | Riggingplatte |
| Festigkeit | 60 kN |
| Große Zentralöffnung | Ja |
| Textilfreundlich verrundete Kanten | Ja |
| Direkte Aufnahme geeigneter textiler Komponenten | Ja |
| Individuelle ID-Nummer | Ja |
| UIAA | UIAA 130 |
| EU-Konformität | PSA-Verordnung (EU) 2016/425 |
| Hersteller-Artikelnummer | AR08B-Y-L |
Eine Riggingplatte dient dazu, mehrere Verbindungspunkte innerhalb eines Seilsystems geordnet an einem zentralen Bauteil zusammenzuführen.
Dadurch können beispielsweise Karabiner, Seilrollen, Anschlagmittel oder weitere geeignete Komponenten räumlich voneinander getrennt und übersichtlich angeordnet werden.
Gerade bei komplexeren Rettungs- und Rigging-Systemen unterstützt dies einen strukturierten Systemaufbau. Die konkrete Belastbarkeit und zulässige Konfiguration müssen dabei immer für das vollständige System beurteilt werden.
Breite (ca. mm): 126
Höhe (ca. mm): 10
Durchmesser (von bis ca. mm): 22
Primärmaterial: Aluminium
Geeignet für Seilart (Rollen): Textil
Bruchlast (kN): 60
Zusatz-Norm: UIAA
Individuelle Kennzeichnung: Ja
Auch in Schwarz erhältlich: Ja
Marke: AustriAlpin
Made in: EUROPE
EAN: 9006381028566
Hersteller-Artikelnummer (MPN): AR08B-M+L
Industriezone C 2a
6166 Fulpmes
Österreich
E-Mail: office@austrialpin.at
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6. Anwender von Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) müssen über entsprechende körperliche Fitness verfügen.
7. Vor Anwendung von PSAgA muss eine Gefährdungsermittlung durchgeführt werden.
8. Vor Anwendung von PSAgA muss ein Rettungsplan erstellt werden. Zur Ausführung des Rettungsplans erforderliche Ausrüstung und Anwender müssen vorgehalten werden. Die Anwender müssen über entsprechende Fähigkeiten verfügen und regelmäßige Trainingseinheiten absolvieren.
9. Veränderungen an Ausrüstungsgegenständen dürfen nur nach schriftlicher Freigabe durch den Hersteller vorgenommen werden, ebenso Reparaturen.
10. PSAgA darf nur zu dafür vorgesehenen Zwecken eingesetzt werden.
11. PSAgA ist „persönliche Schutzausrüstung" und soll einer Person zugeordnet werden. Die Ausrüstung soll nur von einer Person zum gleichen Zeitpunkt verwendet werden, außer es ist aus der Produktinformation bzw. Produktkennzeichnung ersichtlich dass eine gleichzeitige Mehrpersonennutzung möglich ist.
12. PSAgA ist vor jeder Nutzung einer Sicht- und Funktionskontrolle zu unterziehen.
13. Vor der Nutzung einer Sicherungskette ist zu prüfen ob alle Komponenten miteinander kompatibel und korrekt miteinander verbunden sind.

