Der EDELRID FLEX PRO PLUS II ist ein umfangreich ausgestatteter Auffang- und Haltegurt nach EN 361 und EN 358 für professionelle Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen. Zusätzlich verfügt der Gurt über eine verschiebbare Steigschutzöse aus Aluminium zur Verwendung mit geeigneten Steigschutzsystemen nach EN 353-1.
Ein anatomisch vorgeformter Hüftbereich, 3D-Mesh-Polsterung, textile Gelenke und zahlreiche Einstellmöglichkeiten unterstützen die Bewegungsfreiheit bei längeren Arbeitseinsätzen. Das maximale Nutzergewicht beträgt 150 kg.
Für Auffangsysteme nach EN 361 verfügt der FLEX PRO PLUS II über zwei unterschiedliche Anschlagmöglichkeiten:
• dorsale Auffangöse: metallener D-Ring am Rücken
• sternale Auffangöse: zweiteilige textile Auffangöse im Brustbereich
Der dorsale D-Ring kann über eine Klettfixierung aufgestellt oder vertikal beweglich verwendet werden.
Die beiden textilen Teile der vorderen Auffangöse bleiben unter Vorlast geöffnet und erleichtern dadurch das Einhängen eines geeigneten Verbindungselements.
Ein wesentliches Merkmal des FLEX PRO PLUS II ist die große verschiebbare Steigschutzöse aus Aluminium.
Sie ist als Auffangöse nach EN 361 ausgeführt und für die Verwendung mit geeigneten Steigschutzeinrichtungen nach EN 353-1 vorgesehen.
Dadurch eignet sich der Gurt unter anderem für Arbeitsbereiche, in denen vertikale Auf- und Abstiege an entsprechenden festen Steigschutzsystemen erforderlich sind.
Am Hüftgurt befinden sich zwei große Aluminium-D-Ringe als seitliche Halteösen nach EN 358.
Die Ösen verfügen über eine Arbeits- und eine Stand-by-Position und dienen zur Befestigung eines geeigneten Verbindungsmittels für die Arbeitsplatzpositionierung.
Die seitlichen Halteösen sind von den Auffangösen nach EN 361 zu unterscheiden und entsprechend ihrer vorgesehenen Funktion zu verwenden.
Der anatomisch vorgeformte Hüftgurt und das verwendete 3D-Mesh unterstützen einen angenehmen Sitz bei längeren Arbeitseinsätzen. Die geschlossene Oberflächenstruktur des Mesh-Materials reduziert das Festsetzen von Schmutz und Spänen und ermöglicht gleichzeitig Luftzirkulation.
Textile Gelenke unterstützen die Anpassung des Gurtes an die Bewegungen des Anwenders, auch wenn die Gurtbänder fest eingestellt sind.
Integrierte Protektoren an Rücken und Hüfte schützen das textile Material zusätzlich und erleichtern das Entlanggleiten an Strukturen, beispielsweise bei Arbeiten in engen Schächten oder vergleichbaren Bereichen.
Das Jacken-System erleichtert das Anlegen des Gurtes und die Anpassung an die jeweilige Körpergröße.
Zur Ausstattung gehören:
• Double-Lock-Schnallen an Hüfte und Beinschlaufen
• Easy-Glider-Schnallen an den Schulterträgern
• abnehmbare Strapkeeper zum Verstauen überstehender Gurtbänder
Damit lassen sich die einzelnen Gurtbereiche an den Anwender anpassen und überschüssige Bänder sauber fixieren.
Der FLEX PRO PLUS II verfügt über zwei Systeme zur Unterstützung der Zustandskontrolle.
Sturzindikator im Rückenpolster:
Nach einer Belastung von über 6 kN wird in einem Sichtfenster der Rückenplatte ein rotes Label sichtbar.
INDICATOR-Bandmaterial:
Alle tragenden Gurtbänder besitzen innenliegende rote Fasern. Werden diese infolge einer Beschädigung oder starken Abnutzung sichtbar, signalisiert dies, dass der Gurt ausgetauscht werden muss.
Für die Organisation von Ausrüstung verfügt der Gurt über:
• vier textile Materialschlaufen
• vier Befestigungsmöglichkeiten für EDELRID Tool Bags
• Belastbarkeit der Tool-Bag-Befestigungen: 25 kg
• Befestigungsmöglichkeit für ein Funkgerät an der Schulter
Die Material- und Tool-Bag-Aufnahmen dienen ausschließlich zur Befestigung geeigneter Ausrüstung und nicht zur Sicherung von Personen.
Der integrierte NFC-Chip ermöglicht die digitale Identifikation des einzelnen Gurtes mit einem geeigneten NFC-fähigen Lesegerät oder Mobilgerät.
Dadurch kann der FLEX PRO PLUS II in digitale PSA-Verwaltungs- und Dokumentationsprozesse eingebunden werden.
Zusätzlich besitzt der Gurt ein Beschriftungsfeld zur individuellen Kennzeichnung.
| Größe | Körpergröße | Hüftumfang | Oberschenkelumfang |
| Größe 1 / S–M | 153–180 cm | 70–109 cm | 44–85 cm |
| Größe 2 / L–XL | 173–195 cm | 80–133 cm | 47–93 cm |
| Merkmal | Angabe |
| Hersteller | EDELRID |
| Modell | FLEX PRO PLUS II |
| Produkttyp | Auffanggurt / Haltegurt / Steigschutzgurt |
| Normen | EN 361, EN 358 |
| Max. Nutzergewicht | 150 kg |
| Auffangöse dorsal | Metall-D-Ring, EN 361 |
| Auffangöse sternal | zweiteilig textil, EN 361 |
| Steigschutzöse | verschiebbar, Aluminium, EN 361 zur Verwendung mit EN 353-1 |
| Seitliche Halteösen | 2 Aluminium-D-Ringe, EN 358 |
| Materialschlaufen | 4 |
| Tool-Bag-Befestigungen | 4, Festigkeit jeweils 25 kg |
| Hüft-/Beinschnallen | Double Lock |
| Schulterverstellung | Easy Glider |
| NFC-Chip | integriert |
| Sturzindikator | sichtbar nach Belastung über 6 kN |
| Verschleißindikator | EDELRID INDICATOR |
| Größen | S–M / L–XL |
Der FLEX PRO PLUS II ist für professionelle Arbeiten konzipiert, bei denen Auffangsysteme, Arbeitsplatzpositionierung oder geeignete Steigschutzsysteme eingesetzt werden.
Durch die Kombination aus Auffangösen nach EN 361, seitlichen Halteösen nach EN 358 und einer verschiebbaren Steigschutzöse eignet sich der Gurt für unterschiedliche Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen. Welche Öse verwendet werden darf, richtet sich dabei immer nach der jeweiligen Anwendung, dem eingesetzten Sicherungssystem und der Gebrauchsanleitung.
Einsatzbereich: Absturzsicherung
Gurt-Art: Auffanggurt
Verschlussart: Schnellverschluss
Max. Nutzergewicht MRL (kg): 150
max. Lebensdauer (Jahre): 14
max. Nutzungsdauer (Jahre): 10
CE Normen: EN 358 • EN 361
Individuelle Kennzeichnung: Ja
Marke: Edelrid
Hersteller-Artikelnummer (MPN): 82041
Achener Weg 66
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6. Anwender von Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) müssen über entsprechende körperliche Fitness verfügen.
7. Vor Anwendung von PSAgA muss eine Gefährdungsermittlung durchgeführt werden.
8. Vor Anwendung von PSAgA muss ein Rettungsplan erstellt werden. Zur Ausführung des Rettungsplans erforderliche Ausrüstung und Anwender müssen vorgehalten werden. Die Anwender müssen über entsprechende Fähigkeiten verfügen und regelmäßige Trainingseinheiten absolvieren.
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10. PSAgA darf nur zu dafür vorgesehenen Zwecken eingesetzt werden.
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12. PSAgA ist vor jeder Nutzung einer Sicht- und Funktionskontrolle zu unterziehen.
13. Vor der Nutzung einer Sicherungskette ist zu prüfen ob alle Komponenten miteinander kompatibel und korrekt miteinander verbunden sind.

